Wwoofing in NZ – my best and worst experience in NZ

Wie man sich fühlt man sich wenn man „ausgebeutet“ wird? Gute Frage. Antwort? Scheiße.

Aber einmal von Vorne (: Nachdem wir alles von Neuseeland bereist haben was für uns von Bedeutung war, haben wir beschlossen nocheinmal die Familien zu besuchen, bei welchen Claudi am Anfang ihres Aufenthaltes war. Im Prinzip handelt es sich um eine Familie. Die Großeltern des Sohnes haben eine Kiwifarm, der Sohn selber eine Dairy (Milchkühe) Farm.

Also am Anfang ersteinmal die Kiwifarm angesteuert, da diese weiter südlich liegt. Gesagt, getan und zack hat man aufeinmal fühlt man sich wie ein König, weil man Bett unterm Popo hat (:

Wäre da nicht der bittere Beigeschmack. Man schläft im shed. Also eine Art Schuppen. Ok meckern wollte ich Anfangs nicht, für mich war das im Gegensatz zu 6 Wochen im Auto pennen der reinste 5 Sterne Urlaub. Naja aber wenn man dafür dann den ganzen Tag in der Hitze arbeiten, findet man die dafür gebotene Unterkunft doch etwas mager (nebenbei sei angemerkt, dass z.Z. Zwei japanische Mädels im Haus untergekommen sind um dort ebenfalls zu wwoofen). Das essen war ja auch in Ordnung… Man ist sich aber trotzdem wie ein unbezahlter mexikanischer illegaler Immigrant vorgekommen: unbeliebt, unerwünscht, ausgenutzt usw…

Als wir am 3. Tag gefragt haben ob wir denn unsere Wäsche waschen dürften, fühlte sich die Hausherrin „ a little bit annoyed“. Aha. Wwoofer dürfen erst nach einer Woche wäsche waschen. Aha. Also moment mal… Ich schlafe im Schuppen, arbeite am 7 Stunden am Tag ( nach gesetzlichen Mindestlohn würde ich min 70 NZ$ verdienen, dafür bekomm ich ein schönes Bett und 200 x all you can eat – bist du kotzt (aus dem supermarkt :D ). Naja vielleicht fühle ich mich ja auch ein bisschen annoyed, liebe Dame (: Könnte auch noch daran liegen, dass sie das Wasser für die Waschmaschine aus dem Busch bekommen, somit ist es gratis. Normalerweise kostet hier eine Waschmaschine ca 4 NZ$. * Hust* HDF (: Achja und das ausgenutzte… Äh ja… Naja letzendlich durften wir doch noch Wäsche waschen! Wohoo… natürlich hat sie mir noch einen dummen Spruch hinterhergeworfen, als ich meine Wäsche in die olle top loader wasching machine reingehauen hab.

Am liebsten hätte ich gesagt, dass sie so gastfreundlich ist wie ein assozialer arbeitsloser Schnorrer (: Und dass sie eine arschgefickte Hure ist (: Ich habe noch nie einen so unfreundlichen Menschen in Neuseeland getroffen. Ein Mensch der mir gerne gestohlen bleiben kann und den ich gerne vergesse, wenn ich über meinen halbjährigen Trip durchs Land zurückdenke (:

Letzendlich verlasse ich jedoch die Farm triumphierend mit frischer Wäsche (ich liebe frische Wäsche – besonders wenn die Wäsche für 2-3 Wochen auf 6 Wochen gestreckt wurde :D ) und mit dem freundlichen Gedanken, dass ich diese Person nie wieder in mein Leben sehen werde :D HA! Doofe Kuh… Ach eine gute Sache hatte die Farm doch. Einen eigenen Wasserfall + Fluss. Was für eine Erlösung, nach einen langen, schwitzigen Arbeitstag :)

Danach sind wir weiter in den Norden zu dem Sohn der besagten „netten“ Dame. 180° Wendung. Nach dem superfreundlichen Ehepaar Ellen & John treffe ich (Claudia kannte sie ja schon) auf Jen & Steve. Eigentlich wollten wir nur kurz zum Tea vorbeischauen. Daraus ist ein Tag geworden. Wir wurden freundlich empfangen und hatten eine lange anregende Konversation über alles mögliche. Nach einiger Zeit hat Jen uns überredet doch über Nacht zu bleiben. Und so helfen wir natürlich gerne die Kühe auf eine andere Farm zu treiben oder in der Küche zu helfen.

Nach leckeren Muffins und einen schönen Dinner, haben wir dann noch mit Jen einen längeren Ausflug mit dem Rad durch die Gegend gemacht (kam mir ein bisschen vor wie in USA?, schnurgerade Straßen durch flaches Land). Danach eine warme Dusche – wohoo! nach 6 Wochen ohne Warmwasser kann das sehr angenehm sein :) Haben uns sonst immer in Seeen oder Flüssen erfrischt/gewaschen. Kaum aus der Dusche gehüpft wird man mit einen warmen Pudding und Eis begrüßt. Wie freundlich. Wenn ich an die Großeltern denke… naja das lass ich dann mal lieber.

Am nächsten Tag haben wir dann noch Steve ein bisschen geholfen Feuerholz auf den Trailer zu laden und nach dem Lunch ging es für uns schon weiter nach Auckland. Zum Abschied hat Jen uns dann noch extra kleine Brötchen mit Cheese & Bacon gebacken (Rezept habe ich mir brav gemerkt ;) ) und uns mit frischen Gemüse aus dem Garten versorgt. *freu*

Sometimes we’re very serious…

Southland

tataaaaaaaaa 3 mal dürft ihr raten… ja es gibt ein video… ich hasse schreiben… guggt lieber xP

Video ist über den Süden der Südinsel, => Dunedin nach Invercargill. Von dort ins Fjordland (Te Anau/Milford Sound). Danach ging es wieder nach Queenstown zum feiern mit Konrad *freu* xD dann nach Christchurch

here you go

http://www.myvideo.de/watch/7348535/Wild_South

4 Wochen in Dunedin … Zivilisation bis zum abwinken (:

So… jetzt ist schon wieder Mitte Januar o.O.

Die letzten 4 Wochen haben wir in Dunedin verbracht. Eine Woche bei einen gastfreundlichen Businessman ;) , den Rest haben wir auf einer Farm verbracht. Meine bisher beste Erfahrung in Neuseeland !

Total nette Familie, eigenes Zimmer mit Doppelbett, jeden 2. Tag arbeiten und viel essen :D Ist ja in den Wochen, die wir im Auto verbracht haben, zu kurz gekommen. Nebenbei noch Wein und Bier zum Essen (: so laesst es sich aushalten oder?

Auf der Farm haben wir alles moegliche gemacht. Naja Farm ist uebertrieben… Schoenes Haus mit viel Garten waere passender :D Hier gibt es 2 Pferde, 3 Hunde, 2 Huehner, 1 Katze und 4 Schafe. Das wars schon.

Naja unsere Aufgaben waren eher bescheiden, harte Arbeit war es nicht (: Wir haben jeden Tag die Tiere gefueddert, und Pferdescheisse aufgesammelt :D (klingt schlimmer als es ist). Nebenbei sind wir noch mit dem Quad rumgefahren, haben Rasen gemaeht, den Gemuesegarten auf Vordermann gemacht oder mal im Bush gearbeitet, in denen die Gastgeber zur Zeit einen Track bauen (:

Nebenbei habe ich mich noch um die zwei Enkelkinder gekuemmert, welche in den Ferien zu Besuch waren…

Da es viel zu viele Eindruecke gibt haben wir mal wieder ein Video gemacht :D Passt aber auf, das Video ist echt ein bisschen… nunja verrueckt… durch…. here you go

Teil 1 des Videos (:

Und hier der 2. Teil

Leider musste ich das Video auf Myvideo hochladen, da youtube irgendwelche Wartungsarbeiten hat und mein Video einfach geloescht hat :(   (Diese kapitalistischen Schweine :D )

p.s.: South/Fjordland ich komme (:

Musiktipp: Tiki Taane – Always on my mind

Auch wenn es hier nur teilweise reinpasst… ichs schreibs trotzdem (:

Und zwar geht es diesmal um einen Musiktipp. Um mich ein bisschen an den Neuseelandblog zu halten, handelt es sich um kiwi music.

Nebenbei angemerkt: Nachdem ich eine Woche in einen netten, abgelegen Haus gechillt habe, geht es ab morgen (Montag), auf eine Farm zum Wwoofen (: Hoffe die Familie ist gut und es macht eine Menge Spaß. Und danach kommt dann noch hoffentlich ein richtiger Job :D

Stunk

p.s.: Ich werde dich vermissen Stonky *schnief*

Leben am Limit – 3 Wochen im Auto

To be honest…. Ich bin zu faul die letzten 3 Wochen nieder zu schreiben weil viel zu viel passiert ist :P

Deshalb gibt es ein kleines Video (may disturb some people) um euch ungefähr einen Einblick zu geben. Passt aber auf… das Video ist echt behindert :P

Zwei Bekloppte durch Neuseeland

Abel Tasman Nationalpark + Golden Bay

So endlich hab ich mal wieder Zeit zum schreiben. Wie die letzten 3 Wochen so waren? Naja immer im Auto gepennt und viel gesehen. Zu Viel :D . Aber einmal von vorne.

Nach dem Queen Charlotte Track sind wir nach Nelson gefahren und haben festgestellt dass wir diese Stadt hassen xD Also von den restlichen Leuten getrennt und zu zweit rumgereist. Jobtechnisch kannste dieses Jahr eh total knicken…

Auf zum Abel Tasman Nationalpark ! Aber ersteinmal ins Hinterland. Canaan. Surreale Landschaft mit schwarzen Felsen, welche überall aus der Erde ragen.IMG_1254 [1280x768]

Hier ist nebenbei auch die größte Höhle in der südlichen Hemisphäre oder so… Zugang nur mit Kletterausrüstung inkl Seilen. Ist ja auch egal, haben eh nur das Drumherum angeschaut. Naja war halt mal wieder übelstgeil (hört sich langsam langweilig an oder? xP)Ein paar schöne Tracks gelaufen und das ganze läuft :D

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Danach sind wir weiter nach Takaka um von dort in die Golden Bay zu fahren (welche wir jetzt beide nicht so interessant fanden. Farewell Spit war auch irgendwie gut madig :o fast schon Spritverschwendung xD)

Nachdem wir die Golden Bay auseinander genommen haben, haben wir uns noch ein Tag in Abel Tasman National Park aufgehalten. Diesmal jedoch auf der anderen Seite. Das heißt: leere Traumstände, türkises Wasser, Sonne pur (vielleicht machen wir noch nächstes Jahr einen kompletten Track durch den Park, dieses Jahr hat es leider nicht mehr geklappt). Einfach mal wieder ein Tag am Strand chilln und… naja.. chilln halt. Leute auslachen die mit einen schweren Rucksack den Track entlangdaddeln während man selber am Strand liegt xD

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Danach hatten wir langsam genug von den Norden der Südinsel und haben uns nun ein neues Ziel gesucht: Westcoast.

Queen Charlotte Track + Autokauf

Aufeinmal hocken Claudi und ich  mit einen gekauften Kombi in Nelson und pennen auf einen Parkplatz. Wie es dazu kommt? Naja erstmal bin ich mit Franzi, Saskia und Claudi nach Picton gefahren um einmal aus Blenheim rauszuskommen. Schön in ein Hostel mit Wirlpool eingecheckt sowie gratis Frühstück und den geilsten Duschen seit meinen Neuseelandaufenthaltes. Den nächsten Tag haben wir uns schon auf den Queen Charlotte Track gemacht, jedoch nur einen Tag, da das Wetter wieder schlechter werden soll (ist es ja auch z.z. -.-)

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Wie soll man den Queen Charlotte Track beschreiben? Traumhaft? Phänomenal? Breathtaking?

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Am Besten alles zusammen. Die Landschaft wird meiner Meinung nach immer besser, je weiter man in den Süden kommt. Der Abel Tasman Nationalpark soll noch einmal ein Stück besser sein. Kann man sich fast nicht vorstellen (:

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Die Tage danach haben Claudi und ich nach einen Auto gesucht und sind prompt auf ein Backpackercar gestoßen. Subaru Kombi 92er bj … 260.000 km… Ach der läuft, ist erst durch den TÜV hier gekommen :D

Also Geld zusammen kratzen, mit Claudi auf nach Nelson und mit anderen Leuten den Abel Tasman Track planen. Hoffen wir mal auf gutes Wetter… Ziemlich kalt und regnerisch zur Zeit !

Blenheim WG Vid

Zum Abschied haben wir uns noch ein schönes Video zusammen geschnitten um unsere Eindrücke mit euch zu Teilen. War echt eine schöne Zeit in Blenheim… but the show must go on – nächstes Ziel: Able Tasman National Park :o

*schnief* (:

Blenheim WG 09

Aha. Mal wieder arbeitslos. Man ist es ja gewöhnt :D . Irgendwie hat uns unserer Chef für unbestimmte Zeit beurlaubt, weil der Wein nicht so wächst, wie er wachsen sollte. Der Wein ist mit dem Wachstum drei Wochen hinterher => keine Arbeit zur Zeit. Also erstmal mit unserer „WG“ was unternehmen. WG? Jep. Elf Deutsche unter einem Dach – und zwar die gute Sorte von Deutschen. Auf deutsch: Viel Spaß, auch wenn alle arbeitslos sind (alle wurden beurlaubt xP).

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Inklusive sind solche Späße wie um 4 Uhr aufstehen um Sonnenaufgang am Strand zu genießen, oder ein 3 – Gänge Menü zum niederknien zaubern.

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Nicht zurvergessen sind Walkways in den Marlborough Sounds oder Kanutour durch den örtlichen Fluss in Blenheim. Nebenbei sucht man sich noch einen neuen Arbeitgeber. Oder trennt sich von seinen Reisekollegen, da sich die Reisepläne überhaupt nicht überschneiden und wir beide mal einen Tapetenwechsel brauchen. Eventuell werden die Hardcore Atzen aus der Blenheim WG noch ein Strandhaus für Weihnachten / Silvester mieten. Wenn die Planung hinhaut. Haha. Planung. Nach meiner Planung sollte ich auf der Nordinsel hocken und arbeiten. Um später mit Hendrik weiterzureisen. Nunja. Scheißen wir mal auf Planung….

And now you can do the budrubbing – ja auch an deinen 20. Geburtstag !

6 Uhr aufstehen, von Steve verabschieden, und ab nach Wellington um mit der Fähre nach Picton zu fahren. Das einzige was wir in Wellington bisher gesehen haben, war ein McDonalds. Danach schnell das Auto in die Schiff fahren und die Schifffahrt nach Picton genießen. Nachteil: das Wetter war scheiße. Vorteil? Wir fahren die Strecke noch zweimal. Der Plan sieht wie folgt aus: Bis ca. Weihnachten arbeiten, danach wieder auf die Nordinsel um diese zu bereisen. Nach Sylvester wieder auf die Südinsel, ein bisschen in den Süden fahren um wieder zu arbeiten usw.

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Also ab auf dem vineyard. Wieder einmal um 6 Uhr aufstehen und – verdammt nochmal – beschissene Arbeit zu machen. Bud rubbing heißt die nette Beschäftigung. Man krallt sich einfach ein paar Handschuhe und reibt den ganzen Stamm der Weinplanze ab, um die Triebe und dessen Ansätze zu vernichten. 4 Cent pro Pflanze, ca 130-150 Dollar pro Tag. Viel Spaß beim ausrechnen xP. Dann wisst ihr ungefähr wie viele Weinplanzen ich am Tag umarme. xD

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Geburtstag. Handy klingelt um 6 Uhr. Aufstehen. Ins Bad schleppen, frühstücken und ab aufs Feld zum Arbeiten. Ist ja nicht so, dass heute ein besonderer Tag wäre. Zum Glück waren wir schon um 14 Uhr fertig. Zu feier des Tages wurde erstmal der Pizzahut gestürmt und der Absolut kaltgestellt. Irgendwann startet dann noch das Besäufnis im Hostel mit acht anderen Backpackern (natürlich deutsch), welche man erst ein paar Tage vorher kennengelernt hatte. Danach wurde noch Blenheim inkl. Nachtleben auseinandern genommen. Ähja. Nachtleben. In Neuseeland. Hmm. Nunja. Da war so eine Weinbar. Das war es aber schon. Ist ja Wurst man ist besoffen also einfach in der Weinbar, mit dem Maorichef tanzen. Mal ein etwas anderer Geburtstag.

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